Co-Geschäftsführerin und Projektleiterin

Start Co-Geschäftsführerin und Projektleiterin: Stéphanie Lichtsteiner

Aufgrund des erfolgreichen Starts von FMS im ersten Vereinsjahr und aufgrund des zunehmenden Handlungsbedarfs in den Märkten war personelle Verstärkung für Faire Märkte Schweiz gefragt. Per 15. August ist Stéphanie Lichtsteiner als Co-Geschäftsführerin und Projektleiterin beim FMS eingestiegen. Stéphanie führt neu unter anderem den Kompetenzbereich Transparenz entlang von Wertschöpfungsketten, entwickelt Projekte zur Förderung fairer Handelspraktiken in der Schweiz mit und stärkt die Schaffung von Allianzen und Netzwerken.

«Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei Faire Märkte Schweiz – die Vision für ein faireres und somit nachhaltigeres Ernährungssystem in der Schweiz entspricht genau meinen Überzeugungen und die bisherigen Erfolge von FMS beeindrucken mich sehr», hält Stéphanie Lichtsteiner anlässlich ihrer Arbeitsaufnahme fest.

«Die letzten acht Jahre war ich beim Online-Lebensmittelhändler Farmy im Einkauf- und Produktmanagement tätig und war zuletzt als Leiterin Einkauf für das Team an den beiden Standorten Zürich und Lausanne verantwortlich. Durch den täglichen Austausch mit Lieferantinnen und Lieferanten habe ich viel über die unfairen Handelspraktiken in den Lebensmittelmärkten sowie die Preisbildung im Labelbereich erfahren und die Notwendigkeit für Organisationen wie FMS gespürt. Meinen Horizont und mein Wissen im Bereich Agrarmärkte und Konsumentenschutzthemen erweitert haben auch meine vorherigen Tätigkeiten beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL sowie bei der Stiftung für Konsumentenschutz.»

Bild Stéphanie Lichtsteiner zum Download

Folgen:

Weitere Beiträge

Import-Profiteure sollen sich outen müssen

Aus Gründen der Versorgungssicherheit muss in heiklen Wertschöpfungsketten bei Lebensmitteln Transparenz bestehen. Schlüsselimporteure sollen ihre Importe transparent machen müssen: Das fordert der neue Vorstoss von Nationalrat Hans Jörg Rüegsegger. Die Motion geht in die gleiche Richtung wie die Forderung des Vereins Faire Märkte Schweiz (FMS). Diese hatte vor wenigen Wochen über das Öffentlichkeitsgesetz beim BAZG Antrag auf Transparenz verlangt.

AP30+, FMS-Studie und Abstimmen für lokal+fair: FMS Monatsbericht September

Der Bundesrat hat am 2. September die Agrarpolitik AP30+ in die Vernehmlassung geschickt. Persönlich ist dies bereits das siebte Agrarpaket, mit dem ich mich intensiv beschäftige. Besonders stolz bin ich darauf, dass mit diesem Paket die Transparenz und Fairness in den Agrar- und Lebensmittelmärkten gezielt gefördert werden sollen. Seit der Gründung unseres Vereins haben wir immer wieder hartnäckig auf den grossen Handlungsbedarf hingewiesen und entsprechende Forderungen gestellt. Auch die gesamte Wertschöpfungskette rückt mit der AP30+ stärker in den Fokus – ebenfalls ein zentrales Anliegen von FMS.

AP30+: Wichtige Schritte für faire und transparente Märkte. Doch es braucht mehr.

Mit seiner Vernehmlassungsantwort zur Agrarpolitik AP30+ setzt sich Faire Märkte Schweiz für funktionsfähige und transparente Agrarmärkte, faire Wettbewerbsbedingungen entlang der Wertschöpfungskette und eine gerechte Preisbildung ein – mit konkreten Stellungnahmen zu Zielvereinbarungen im Detailhandel, Richtpreisen, Marktbeobachtung und Direktvermarktung.