«Aus der Region. Für die Region» – Wie regional ist das Migros-Label wirklich? FMS ordnet ein.

«Aus der Region. Für die Region» – Wie regional ist das Label wirklich? FMS ordnet ein.

🗞️ «Umstrittenes Migros-Label – Nicht immer Milch von nebenan: Was sich hinter «Aus der Region. Für die Region» wirklich verbirgt», schreibt die aktuelle SonntagsZeitung. 🗯️ FMS-Präsident Stefan Flueckiger ordnet im Artikel von Christopher Gilb ein: «Wenn die Migros vermehrt auf AdR setzt, ist dies eine Verwässerung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie.» Und, so die SoZ: «Flückiger kritisiert, die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten werde ausgenutzt (…).»

Den ganzen Beitrag gibt es im Epaper oder Online bei Tamedia hier: https://www.tagesanzeiger.ch/migros-was-sich-hinter-aus-der-region-fuer-die-region-verbirgt-869114908923

Schweizer Bauer: «Die Grenzen werden weit gefasst»

Und auch der ‚Schweizer Bauer‘ berichtet: Unter dem Titel «Die Grenzen werden weit gefasst» widmet sich der 🗞️ Schweizer Bauer der von Faire Märkte Schweiz – Marchés Équitables Suisse kritisierten Vermarktung von ‚Aus der Region‘ der Migros.

«Die Migros setzt auf Regionalität, doch die Definition ist dehnbar», so der ‚Schweizer Bauer‘ weiter. Und führt aus: Das AdR-Label suggeriere den Konsumenten einen Mehrwert, ohne jedoch verbindliche Anforderungen an Tierwohl oder Ökologie zu stellen.

FMS-Präsident Stefan Flueckiger macht darauf aufmerksam, dass AdR die Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns verwässert. Und damit nicht genug: «Wer nicht von den höheren Preisen profitiert, sind die Bauern», so Präsident Flückiger.

Den ganzen Bericht in der Printausgabe der aktuellen Woche beim www.schweizerbauer.ch.

«Die Regionen sind viel zu gross dimensioniert und werden der kleinräumigen Schweiz nicht gerecht»

In seinem LinkedIn-Artikel fasst Faire Märkte Schweiz – Marchés Équitables Suisse-Präsident Stefan Flueckiger zusammen: «Die Regionen sind viel zu gross dimensioniert und werden der kleinräumigen Schweiz nicht gerecht. Eine Antwort darauf gibt das Projekt lokal+fair von FMS, wo die Lieferketten möglichst kurz und nachhaltig gestaltet werden müssen.

Die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten wird im AdR-Programm ausgenutzt und die Bauern profitieren nicht von einem höheren Preis. Auch die Umwelt und die Tiere nicht, da im AdR-Programm keine höheren Anforderungen gestellt werden. Bei unserem Projekt lokal+fair sollen die Betriebe fair für ihre Produkte entschädigt und einen angemessenen Anteil der Wertschöpfung erhalten.

Also, möglichst direkt und fair: Im April geht die Bewegung lokal+fair ins 2. Jahr. ➡️ Landwirtschafts-, gewerbliche Verarbeitungs- und Gastrobetriebe, der lokale Handel sowie die Gemeinden werden motiviert, sich (kostenlos) der Kampagne anzuschliessen: https://lokalundfair.ch/»

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