Klarer Blick und Transparenz

In den Schweizer Agrar- und Lebensmittelmärkten fehlt oft der klare Blick: Preisbildung, Wertschöpfung oder Marktmacht – die Öffentlichkeit weiss wenig über Entwicklungen und deren Folgen für Umwelt, Mensch und Tier.

📢 Mit unserer Plattform schaffen wir Transparenz. Faire Märkte Schweiz deckt Markt- und Wettbewerbsverzerrungen auf, informiert proaktiv, recherchiert vertieft und gewinnt neue wissenschaftliche Erkenntnisse.

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Weitere Beiträge

Hitzesommer, Brotmarkt & regionale Erfolge: FMS-Monatsbericht Juli

«Ich erinnere mich an den Hitzesommer vor 50 Jahren» , so FMS-Präsident Stefan Flückiger im aktuellen Monatsbericht. «Ich war 1976 in der landwirtschaftlichen Lehre und wir mussten im Baselbieter Jura dem Jungvieh Laub aus dem Wald verfüttern, weil die Weiden verdorrt waren. Und solche Ereignisse werden zukünftig häufiger und extremer eintreten und die landwirtschaftliche Produktion noch stärker fordern.

Richtpreisverhandlungen, Sommersession & lokale Wirtschaftskreisläufe: FMS-Monatsbericht Juni

Der Juni hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig faire Marktstrukturen und Rahmenbedingungen für den Wandel hin zu einer nachhaltigen Schweiz sind. Dies zeigte sich besonders bei den Richtpreisverhandlungen für Brotgetreide: Obwohl aktuelle Vollkostenberechnungen der Fachhochschule Nordwestschweiz mit Daten der Agroscope belegen, dass die Produzentenpreise bereits heute nicht fair und kostendeckend sind, wurden die Richtpreise gesenkt. Damit wächst die Lücke zwischen Produktionskosten und Einkommen weiter mit Folgen für die Produktion und die Gesamtbevölkerung. Mehr in unserem Monatsbericht.

Genf setzt Massstäbe für die Ernährungspolitik von morgen

Die Stadt Genf erhält den «lokal+fair»-Award des Vereins Faire Märkte Schweiz. Die Auszeichnung würdigt das zukunftsorientierte Engagement der Stadt für regionale Lebensmittel, kurze Lieferketten und eine nachhaltige Ernährungspolitik. Für Faire Märkte Schweiz hat die Ehrung eine Bedeutung, die über die Stadtgrenzen hinausreicht: Sie zeigt, welche Rolle Städte künftig für kurze Lieferketten, regionale Wertschöpfung und nachhaltige Ernährung übernehmen können.

Freihandelsabkommen Mercosur im Parlament: Verbindliche Kriterien nötig

Diese Woche berät das Parlament in der Sommersession das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Die Transparenz- und Fairnessorganisation Faire Märkte Schweiz warnt davor, dem Abkommen zuzustimmen, solange zentrale Fragen zu Nachhaltigkeit, Menschenrechten und Fairness ungeklärt bleiben.