
FMS startet ins Jahr 2026 – Werden auch Sie Teil unserer Bewegung
Anpacken, was im Jahr 2026 ansteht: Dem widmet sich Faire Märkte Schweiz (FMS) in diesen ersten Januartagen. Konkret: Der Arbeit für faire Märkte und damit
Aktuelle Informationen und News

Anpacken, was im Jahr 2026 ansteht: Dem widmet sich Faire Märkte Schweiz (FMS) in diesen ersten Januartagen. Konkret: Der Arbeit für faire Märkte und damit

Die Weihnachtstage liegen hinter uns, das neue Jahr steht vor der Tür. Diese Zeit zwischen den Jahren nutzen wir, um zusammenzufassen, was uns zuletzt beschäftigt hat – und Impulse zu geben, womit wir uns im kommenden Jahr weiter befassen werden. In unserem kurzen Rückblick bzw. Ausblick gehen wir unten darauf ein.

Kartellgesetz geschwächt – Norm für Kartelle und unzulässige Verhaltensweisen marktmächtiger Unternehmen aufgeweicht Faire Märkte Schweiz warnt: Machtmissbrauch und mehr Preisdruck Mit der Revision des Kartellgesetzes

Die Chefredaktorin der Bauernzeitung Simone Barth geht in ihrer tiefgründigen Analyse unter dem Titel “Wie Discounterpreise die Landwirtschaft aushöhlen” auf unsere Eingabe bei den Wettbewerbsbehörden (Weko) ein. Sie stärkt damit die Diskussion zur Fairness und zu den Werten unserer Lebensmittel. Sie ruft Bäuerinnen und Bauern auf, nicht zu schweigen und schliesst ihren Beitrag mit dem Satz: “Aber wenn sie reden, verhandeln sie mit. Und wenn sie handeln – dann gestalten sie Zukunft. Eine, in der Brot wieder Wert hat.” Faire Märkte Schweiz handelt! Wir informieren darüber im Fokus-Beitrag.

der deutschen Monopolkommission zur zunehmenden Marktkonzentration im Lebensmittelhandel legt schonungslos offen, wie stark wenige Handelsketten Preise, Produzenten und Konsumentinnen beeinflussen.

Die Gemeinde Wohlen (BE) wird für ihr Engagement für nachhaltige Ernährung mit dem lokal+fair-Award 2025 von Faire Märkte Schweiz (FMS) ausgezeichnet. Mit Projekten wie Bogen17, Dorfmärit und Culinaria fördert die Preisträgerin regionale Lebensmittel, unterstützt lokale Produzenten und stärkt die regionale Wertschöpfung.

Die Tiefpreispolitik im Schweizer Brotmarkt mit dem Preis von 99 Rappen für das Pfünderli Brot zeigt das strukturelle Marktversagen im Brotmarkt deutlich auf. Der Verein Faire Märkte Schweiz (FMS) verlangt nun von Politik und Behörden rasch konkrete Schritte. Die unfaire Marktsituation ist zu entschärfen – und zwar bevor weiterer Schaden entsteht, indem gewerbliche Betriebe aus dem Markt gedrängt oder zusätzlicher Druck auf die inländischen Getreidepreise entsteht.

«Bio-Lebensmittel kosten im Laden massiv mehr. Aber die Menschen, die diese herstellen, erhalten nur einen Bruchteil des Aufschlags.» So berichtet der Beobachter über die neueste Veröffentlichung der FMS-Preismonitor-Studie. Für Schlagzeilen sorgte auch das Pfünderli: Nach Aldis Ankündigung, 500g-Brote für 0.99 Franken anzubieten, zogen andere Händler nach. Da FMS im Brotgetreidemarkt bereits Marktverzerrungen festgestellt hat, prüfen wir mögliche wettbewerbsrechtliche Folgen. Erfreulich ist die Entwicklung in der Romandie: In Meyrin (GE) wurde erstmals der lokal+fair-Award vergeben.

Faire Märkte Schweiz engagiert sich für faire und transparente Märkte. Was dies in der Praxis von Schweizer Unternehmen im Agrar- und Lebensmittelsektor bedeutet und welche Herausforderungen damit einhergehen können, wird in der Projektserie “So geht fair.” beleuchtet. Anhand von inspirierenden Beispielen macht die Serie sichtbar, dass ein Engagement im Bereich Fairness und Transparenz nicht nur machbar, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist – und lädt dabei zum Dialog und Nachahmung ein.