Mitgliedschaften und Partnerschaften

Der FMS arbeitet mit Akteuren aus verschiedenen Bereichen zusammen zur Stärkung der gegenseitigen Ziele sowie zur Entwicklung gemeinsamer Massnahmen. Institutionen, Organisationen und Unternehmen können bei Faire Märkte Schweiz Gönner oder Mitglied werden, wenn sie das Engagement von FMS mit einem finanziellen Beitrag unterstützen wollen. Gleichzeitig gibt es Akteure, die eher für eine punktuelle Zusammenarbeit oder ein Zusammenwirken auf fachlicher Ebene wünschen. Der Vorstand von FMS hat entschieden, solche Organisationen einzuladen, mit uns eine Partnerschaft einzugehen, damit wir zusammen die Themen wie Transparenz und Fairness voranbringen können.

Ist Ihre Organisation interessiert an einer Partnerschaft? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: info@fairenaerkteschweiz.ch oder 044 562 44 77.

Oder möchten Sie Mitglied werden? Dann können Sie sich HIER melden.

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Richtpreisverhandlungen, Sommersession & lokale Wirtschaftskreisläufe: FMS-Monatsbericht Juni

Der Juni hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig faire Marktstrukturen und Rahmenbedingungen für den Wandel hin zu einer nachhaltigen Schweiz sind. Dies zeigte sich besonders bei den Richtpreisverhandlungen für Brotgetreide: Obwohl aktuelle Vollkostenberechnungen der Fachhochschule Nordwestschweiz mit Daten der Agroscope belegen, dass die Produzentenpreise bereits heute nicht fair und kostendeckend sind, wurden die Richtpreise gesenkt. Damit wächst die Lücke zwischen Produktionskosten und Einkommen weiter mit Folgen für die Produktion und die Gesamtbevölkerung. Mehr in unserem Monatsbericht.

Genf setzt Massstäbe für die Ernährungspolitik von morgen

Die Stadt Genf erhält den «lokal+fair»-Award des Vereins Faire Märkte Schweiz. Die Auszeichnung würdigt das zukunftsorientierte Engagement der Stadt für regionale Lebensmittel, kurze Lieferketten und eine nachhaltige Ernährungspolitik. Für Faire Märkte Schweiz hat die Ehrung eine Bedeutung, die über die Stadtgrenzen hinausreicht: Sie zeigt, welche Rolle Städte künftig für kurze Lieferketten, regionale Wertschöpfung und nachhaltige Ernährung übernehmen können.

Freihandelsabkommen Mercosur im Parlament: Verbindliche Kriterien nötig

Diese Woche berät das Parlament in der Sommersession das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Die Transparenz- und Fairnessorganisation Faire Märkte Schweiz warnt davor, dem Abkommen zuzustimmen, solange zentrale Fragen zu Nachhaltigkeit, Menschenrechten und Fairness ungeklärt bleiben.