FMS startet ins Jahr 2026 – Werden auch Sie Teil unserer Bewegung

Anpacken, was im Jahr 2026 ansteht: Dem widmet sich Faire Märkte Schweiz (FMS) in diesen ersten Januartagen. Konkret: Der Arbeit für faire Märkte und damit der Transformation hin zu Nachhaltigkeit, in der Fairness für Mensch, Umwelt und Tierwohl im Zentrum stehen.

💡 FMS-Präsident Stefan Flueckiger ist gemeinsam mit Vorstand und Beirat sowie Co-Geschäftsführung und Team der Geschäftsstelle zentrale Kraft bei dieser Umsetzung.

Der Schweizer Bauer dazu: «Stefan Flückiger ist Präsident des Vereins Faire Märkte Schweiz. Mit Studien, Medienberichten und Eingaben bei der Weko mischte er die Ernährungswirtschaft auch 2025 auf. Weil er die Marktmacht der grossen Abnehmer und Händler thematisiert, wollen viele Agrarvertreter aus Angst vor den «Big Playern» nicht mit ihm zusammen gesehen werden. Sein grösster Erfolg: Coop nahm die 3 % Umsatzrückvergütung beim Gemüse zurück.» (E-Paper hier).

💫 Möchten Sie mit dabeisein bei unserer Bewegung? Werden Sie noch heute Mitglied: https://fairemaerkteschweiz.ch/unterstutzen/#mitglied

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FMS unterwegs: Stakeholder-Workshop Recht auf Nahrung

Wie können alle Menschen in der Schweiz selbstbestimmt und in Würde Zugang zu gesunder und nachhaltig produzierter Nahrung erhalten? Und wie lässt sich dies mit fairen Einkommen entlang der Wertschöpfungskette verbinden? Diese Fragen standen im Zentrum des Stakeholder Workshops “Ein Recht auf Nahrung?” von FIAN Schweiz und One Planet Lab am 14. Oktober 2026 in Zürich. Faire Märkte Schweiz nahm am Austausch teil. Ziel war es, Erfahrungen zur Umsetzung des Rechts auf Nahrung und zum Aufbau von Ernährungskassen zusammenzutragen und deren Potenzial zu diskutieren.

Lokale Lebensmittelnetzwerke für mehr Versorgungssicherheit

Das bisherige Wetter 2026 liess niemanden kalt: Extreme Hitze, Trockenheit und lokale Hageleinbrüche haben der Landwirtschaft zugesetzt. Bei Kartoffeln und Mais konnten teilweise nur 20% der üblichen Ernte eingefahren werden, Kühe mussten vorzeitig geschlachtet werden und in den Alpen fand sich kaum mehr Gras zum Weiden. Diese Ereignisse haben gezeigt: Unser Ernährungssystem ist fragil und die Versorgungssicherheit nicht immer gegeben. Mit dem lokal+fair-Tag begegnet der Verein Faire Märkte Schweiz dieser Situation und stärkt regionale Vermarktungssysteme und kurze Lieferketten für ein resilientes Ernährungssystem.

Import-Profiteure sollen sich outen müssen

Aus Gründen der Versorgungssicherheit muss in heiklen Wertschöpfungsketten bei Lebensmitteln Transparenz bestehen. Schlüsselimporteure sollen ihre Importe transparent machen müssen: Das fordert der neue Vorstoss von Nationalrat Hans Jörg Rüegsegger. Die Motion geht in die gleiche Richtung wie die Forderung des Vereins Faire Märkte Schweiz (FMS). Diese hatte vor wenigen Wochen über das Öffentlichkeitsgesetz beim BAZG Antrag auf Transparenz verlangt.

AP30+, FMS-Studie und Abstimmen für lokal+fair: FMS Monatsbericht September

Der Bundesrat hat am 2. September die Agrarpolitik AP30+ in die Vernehmlassung geschickt. Persönlich ist dies bereits das siebte Agrarpaket, mit dem ich mich intensiv beschäftige. Besonders stolz bin ich darauf, dass mit diesem Paket die Transparenz und Fairness in den Agrar- und Lebensmittelmärkten gezielt gefördert werden sollen. Seit der Gründung unseres Vereins haben wir immer wieder hartnäckig auf den grossen Handlungsbedarf hingewiesen und entsprechende Forderungen gestellt. Auch die gesamte Wertschöpfungskette rückt mit der AP30+ stärker in den Fokus – ebenfalls ein zentrales Anliegen von FMS.