«Schamlose Profite von Grossmühlen zulasten unserer KMU»

«Beim Weizenimport streichen grosse Firmen widerrechtliche Subventionen in Millionenhöhe ein. Nun wollen die Profiteure das diskriminierende System legalisieren und ausweiten.», heisst es im Bericht des Tagesanzeigers: https://www.tagesanzeiger.ch/grossmuehlen-profitieren-zulasten-der-kmu-gastbeitrag-zum-getreidemarkt-549477837868.

FMS-Präsident Stefan Flückiger erläutert im Beitrag, warum die Mitglieder des Nationalrat es in der Dezember-Session in der Hand haben, mit einem NEIN zur Motion Knecht dieses widerrechtliche System nicht durch die Hintertüre wieder einzuführen, für Fairness zu sorgen und KMU und Produzenten zu schützen sowie der Bevölkerung Steuereinnahmen nicht zu entziehen.

Mehr Informationen auch hier: https://fairemaerkteschweiz.ch/kommissionsentscheid-bundesrat-und-verein-fms-warnen-vor-versteckten-subventionen-im-getreidegeschaeft/

Folgen:

Weitere Beiträge

Marktmacht von beiden Seiten: Warum die Landwirtschaft immer stärker unter Druck gerät

Eine neue Recherche von Faire Märkte Schweiz zeigt: Die Schweizer Landwirtschaft ist im Markt zunehmend eingeklemmt. Zwischen marktmächtigen Lieferanten auf der einen Seite und dominanten Abnehmern auf der anderen fehlen ihr die Möglichkeiten, faire Preise durchzusetzen. Sowohl vorgelagerte Stufen als auch der Detailhandel üben starken Druck aus, so dass erkämpfte Preiserhöhungen von den verteuerten Vorleistungskosten ‘weggefressen’ werden. Die Folge: Trotz steigender Preise bleibt die Einkommenssituation der Landwirtschaft angespannt.

Milchkrise, Handlungsbedarf und starke Netzwerke: Monatsbericht Januar 2026

Anpacken, was im Jahr 2026 ansteht, dieser Grundsatz hat bereits in den ersten Januarwochen seine Gültigkeit. Dazu komme ich als erstes auf die Jahresbewertung des Schweizer Bauers zurück, denn dieses Credo prägt unsere Arbeit 2026: “Sie fielen im Jahr 2025 auf”. Die Zugehörigkeit von Faire Märkte Schweiz zu diesem ausgewählten Kreis ist eine wertvolle Anerkennung für unsere gesamte Organisation und für alle Personen, die unser Wirken mit grossem Engagement – auch ehrenamtlich – möglich gemacht haben. Faire Märkte Schweiz schaut genau hin, wo Intransparenz herrscht und viele (kleine) unter wenigen (grossen) Akteuren zu leiden haben. Die Beispiele vom Milch- und Getreidemarkt unten zeigen, dass unsere Statements gefragt sind. Auch unser aktueller Jahresbericht zeigt die konkrete Wirkung: Mit gezielten Interventionen können Produzierende und Gewerbebetriebe finanziell spürbar entlastet werden und faire Marktbedingungen an Boden gewinnen. Besonders wichtig sind dabei unsere Netzwerke mit verschiedenen Partnern. Dazu gehört auch der Slow Food Market und die lokal+fair-Betriebe.