
Handlungsbedarf im Getreide- und Brotmarkt bestätigt
Handlungsbedarf im Getreide- und Brotmarkt bestätigt Billiger Import-Teig verdrängt Schweizer Weizen: Das zeigt eine neue Studie der FHNW. Faire Märkte Schweiz (FMS) bestätigt diese Erkenntnisse.
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Handlungsbedarf im Getreide- und Brotmarkt bestätigt Billiger Import-Teig verdrängt Schweizer Weizen: Das zeigt eine neue Studie der FHNW. Faire Märkte Schweiz (FMS) bestätigt diese Erkenntnisse.

Kartellgesetz geschwächt – Norm für Kartelle und unzulässige Verhaltensweisen marktmächtiger Unternehmen aufgeweicht Faire Märkte Schweiz warnt: Machtmissbrauch und mehr Preisdruck Mit der Revision des Kartellgesetzes

der deutschen Monopolkommission zur zunehmenden Marktkonzentration im Lebensmittelhandel legt schonungslos offen, wie stark wenige Handelsketten Preise, Produzenten und Konsumentinnen beeinflussen.

Die Stadt Meyrin (GE) erhält den «lokal+fair»-Award, der vom Verein Märkte Schweiz verliehen wird. Dieser Preis zeichnet Gemeinden und Städte aus, die sich mit konkreten Massnahmen für lokale Produkte, kurze Lieferketten und eine faire Bezahlung der Produzenten einsetzen.

Die Gemeinde Wohlen (BE) wird für ihr Engagement für nachhaltige Ernährung mit dem lokal+fair-Award 2025 von Faire Märkte Schweiz (FMS) ausgezeichnet. Mit Projekten wie Bogen17, Dorfmärit und Culinaria fördert die Preisträgerin regionale Lebensmittel, unterstützt lokale Produzenten und stärkt die regionale Wertschöpfung.

Die Tiefpreispolitik im Schweizer Brotmarkt mit dem Preis von 99 Rappen für das Pfünderli Brot zeigt das strukturelle Marktversagen im Brotmarkt deutlich auf. Der Verein Faire Märkte Schweiz (FMS) verlangt nun von Politik und Behörden rasch konkrete Schritte. Die unfaire Marktsituation ist zu entschärfen – und zwar bevor weiterer Schaden entsteht, indem gewerbliche Betriebe aus dem Markt gedrängt oder zusätzlicher Druck auf die inländischen Getreidepreise entsteht.

Faire Märkte Schweiz engagiert sich für faire und transparente Märkte. Was dies in der Praxis von Schweizer Unternehmen im Agrar- und Lebensmittelsektor bedeutet und welche Herausforderungen damit einhergehen können, wird in der Projektserie “So geht fair.” beleuchtet. Anhand von inspirierenden Beispielen macht die Serie sichtbar, dass ein Engagement im Bereich Fairness und Transparenz nicht nur machbar, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist – und lädt dabei zum Dialog und Nachahmung ein.

Wer im Laden zu Bio-Produkten greift, zahlt oft mehr – doch davon kommt bei den Bauern wenig an. Der FMS-Preismonitor 2025 zeigt, dass die Margen für Bio-Produkte nach wie vor ungleich verteilt sind: Während die Konsumentenpreise stabil bleiben oder steigen, sinken die Produzentenpreise, also der Anteil an Verkaufspreis für die Bauern, teils sogar. Besonders betroffen sind Fleisch, Obst und Gemüse. Einzig bei der Milch gibt es einen Lichtblick.

Hüpfburg, Hofladenprodukte und Heuballen: Heute Samstag fand auf dem ‘Leimbihof’ der nationale Hauptevent des diesjährigen lokal+fair-Tages vom Verein Faire Märkte Schweiz statt. Die Besucherinnen und Besucher erlebten hautnah, wie viel Herzblut, Handwerk und Qualität in regionalen Lebensmitteln steckt.