
Brotpreise steigen trotz höheren Billigimporten von Getreide
Transparenz- und Fairnessorganisation Faire Märkte Schweiz (FMS) fordert Transparenz im Brotgetreidemarkt und eine Sektoruntersuchung durch die Wettbewerbskommission
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Transparenz- und Fairnessorganisation Faire Märkte Schweiz (FMS) fordert Transparenz im Brotgetreidemarkt und eine Sektoruntersuchung durch die Wettbewerbskommission

Der Verein Faire Märkte Schweiz (FMS) begrüsst die Annahme der Motionen von Nationalrat Hans Jörg Rüegsegger (SVP) und Nationalrätin Martina Munz (SP). Die Vorstösse stärken die Markttransparenz und ermöglichen fairere Bedingungen für landwirtschaftliche Produzentinnen und Produzenten. In die Verantwortung genommen wird dabei besonders auch der Staat.

Kein Abbau der Bürokratie bei der Direktvermarktung: Der Ständerat lehnt die entsprechende Motion ab, fordert aber vom Bund konkrete Massnahmen. Die Motion von Nationalrätin Meret Schneider

Preisoffensive auf Kosten der Produzenten? Die NZZ am Sonntag vom 15. September hat unter dem Titel “das grosse Fressen” die möglichen Konsequenzen der angekündigten Fleischoffensive beleuchtet.

Keine Benachteiligung von Berg- und Randgebieten: Stopp der Zentralisierung von Schlachtbetrieben gefordert

Lokal statt global: Uster und Wädenswil schreiten voran. Die beiden Zürcher Gemeinden erhalten den lokal+fair-Award. Dieser zeichnet Gemeinden und Städte für ihr Engagement für lokale Produkte und das Gewerbe aus. Vergeben wird der Award vom Verein Faire Märkte Schweiz. Die Ustermer Stadtpräsidentin Barbara Thalmann sowie Stadtrat Jonas Erni, Wädenswil, nahmen den Award entgegen.

Coop steht in der Kritik, weil das Unternehmen ausländisches Fleisch im Rahmen von Verkaufsaktionen als Schweizer Fleisch bewirbt. Für den Verein Faire Märkte Schweiz zeigt diese Praxis die fehlende Transparenz entlang der Wertschöpfungskette auf. Aktuell hat die Politik es in den Händen: Die Vorstösse, um Transparenz zu schaffen, liegen auf dem Tisch.

Die Detailhändler erhöhen klammheimlich die Preise für Biomilch. Nachdem sie im Frühsommer auf den Druck nach Senkung ihrer Margen reagiert und die Preise gesenkt hatten, werden diese aktuell durch die Hintertür wieder erhöht. Faire Märkte Schweiz fordert ein Ende solcher Margenoptimierungen und verlangt Transparenz, damit ersichtlich ist, dass der ganze Aufschlag 1 zu 1 den Produzenten zugute kommt.

Das Thema Preistransparenz bei landwirtschaftlichen Produkten gewinnt mit der heute eingereichten Motion 24.3706 «Transparenz beim Produzentenanteil am Verkaufspreis von landwirtschaftlichen Produkten fördern» weiter an Schwung und Relevanz. Faire Märkte Schweiz unterstützt die Motion des Berner Nationalrats Hans Jörg Rüegsegger, die Endverkäufer zu verpflichten, bei landwirtschaftlichen Produkten den Produzentenanteil am Verkaufspreis aufzuzeigen – ein Meilenstein für eine faire Preisbildung und gerechte Abgeltung für die Bäuerinnen und Bauern.