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Richtpreisverhandlungen, Sommersession & lokale Wirtschaftskreisläufe: FMS-Monatsbericht Juni

Der Juni hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig faire Marktstrukturen und Rahmenbedingungen für den Wandel hin zu einer nachhaltigen Schweiz sind. Dies zeigte sich besonders bei den Richtpreisverhandlungen für Brotgetreide: Obwohl aktuelle Vollkostenberechnungen der Fachhochschule Nordwestschweiz mit Daten der Agroscope belegen, dass die Produzentenpreise bereits heute nicht fair und kostendeckend sind, wurden die Richtpreise gesenkt. Damit wächst die Lücke zwischen Produktionskosten und Einkommen weiter mit Folgen für die Produktion und die Gesamtbevölkerung. Mehr in unserem Monatsbericht.

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Genf setzt Massstäbe für die Ernährungspolitik von morgen

Die Stadt Genf erhält den «lokal+fair»-Award des Vereins Faire Märkte Schweiz. Die Auszeichnung würdigt das zukunftsorientierte Engagement der Stadt für regionale Lebensmittel, kurze Lieferketten und eine nachhaltige Ernährungspolitik. Für Faire Märkte Schweiz hat die Ehrung eine Bedeutung, die über die Stadtgrenzen hinausreicht: Sie zeigt, welche Rolle Städte künftig für kurze Lieferketten, regionale Wertschöpfung und nachhaltige Ernährung übernehmen können.

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Medienmitteilung

Freihandelsabkommen Mercosur im Parlament: Verbindliche Kriterien nötig

Diese Woche berät das Parlament in der Sommersession das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Die Transparenz- und Fairnessorganisation Faire Märkte Schweiz warnt davor, dem Abkommen zuzustimmen, solange zentrale Fragen zu Nachhaltigkeit, Menschenrechten und Fairness ungeklärt bleiben.

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Aktuell

Migros-Skonto kostet Früchte- und Gemüseproduzenten 12 Millionen Franken pro Jahr: Anzeige eingereicht 

Schweizer Früchte- und Gemüseproduzenten verlieren nach Berechnungen von Faire Märkte Schweiz (FMS) jährlich rund CHF 12 Millionen durch das sogenannte Migros-Skonto-Regime. Dabei zieht Migros den Lieferanten pauschal 3 Prozent auf den Warenwert ab. FMS hat deshalb bei der Wettbewerbskommission (WEKO) Anzeige wegen des Verdachts auf Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung eingereicht. 

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a woman walking through a market filled with lots of food
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Preisüberwacher bestätigt strukturelle Probleme im Lebensmittelhandel – dringender Handlungsbedarf besteht

Der Verein Faire Märkte Schweiz (FMS) ist zeigt sich erstaunt, dass der Preisüberwacher diese Woche bekannt gab, seine Marktbeobachtung zum Schweizer Lebensmitteldetailhandel abzuschliessen. Denn der Bericht bestätigt gerade jene strukturellen Probleme, vor denen FMS seit mehreren Jahren warnt: Eine hohe Marktkonzentration, die anhaltende Dominanz von Coop und Migros, sowie die Möglichkeit von missbräuchlichem Verhalten aufgrund deren marktbeherrschenden Stellung.

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Goliath gegen FMS, Start lokal+fair und Fokus Romandie: FMS-Monatsbericht April

Unter dem Titel “Goliath gegen FMS” berichten wir im Fokus über den Einschüchterungsversuch des global führenden Agrarunternehmens Syngenta. Der Basler Agrochemie-Konzern, der vor zehn Jahren von der chinesische ChemChina gekauft wurde, droht FMS mit juristischen Schritten. Sachlich begründete Transparenzarbeit ist nicht erwünscht! Unter den Kurzmeldungen berichten wir über viel Erfreuliches, wie z.B. über die neue Video-Kampagne in der Westschweiz, den Kampagnenstart von lokal+fair 2026 und die Partnerschaft mit dem erfolgreichen Unternehmen La Petite Epicerie. 

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Goliath gegen FMS: Syngenta droht Transparenzorganisation mit Klage – weil sie als «marktmächtig» bezeichnet wird

Der Grosskonzern Syngenta fordert von der NGO Faire Märkte Schweiz (FMS), seinen Firmennamen aus wissenschaftlich belegten Marktanalysen zu entfernen. Das Kernproblem: Syngenta will nicht als «marktmächtige Unternehmung» bezeichnet werden – obwohl das Unternehmen auf seiner eigenen Website stolz verkündet, ein «global führendes Agrarunternehmen» zu sein. FMS wertet dies als Versuch, sachlich begründete Transparenzarbeit durch juristische Drohungen zu unterbinden.

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