
Mitgliedschaften und Partnerschaften
Der FMS arbeitet mit Akteuren aus verschiedenen Bereichen zusammen zur Stärkung der gegenseitigen Ziele sowie zur Entwicklung gemeinsamer Massnahmen.
Aktuelle Informationen und News

Der FMS arbeitet mit Akteuren aus verschiedenen Bereichen zusammen zur Stärkung der gegenseitigen Ziele sowie zur Entwicklung gemeinsamer Massnahmen.

Keine Bevorteilung von Grossmühlen, keine versteckten Subventionen: Das entschied gestern Abend der Nationalrat und lehnte die Motion Knecht mit 93 zu 86 Stimmen bei 7 Enthaltungen ab. Diese hatte gefordert, dass Grossmühlen durch Umgehung von Schutzzöllen gegenüber KMU bevorteilt werden.

FMS-Präsident Stefan Flückiger erläutert im Beitrag, warum die Mitglieder des Nationalrat es in der Dezember-Session in der Hand haben, mit einem NEIN zur Motion Knecht dieses widerrechtliche System nicht durch die Hintertüre wieder einzuführen, für Fairness zu sorgen und KMU und Produzenten zu schützen sowie der Bevölkerung Steuereinnahmen nicht zu entziehen.

Faire Märkte Schweiz hat nach dem erfolgreichen Sommer einen ebenso erfolgreichen Herbst erlebt. So liess sich mittels FMS-Studie ‘Preismonitor’ bekräftigen, dass die aktuelle Preispolitik in der Schweiz nicht nachhaltig ist, mit dem ersten Aktionstag wurde das Projekt “lokal+fair” lanciert und Hunderttausende Menschen mit Beiträgen von SonntagsZeitung, NZZ oder in landwirtschaftlichen Fachmedien erreicht. Insgesamt 40 Millionen Mal wurde FMS seit der Lancierung wahrgenommen und die Resonanz über Kommentare, Mails und Anrufe auf der Geschäftsstelle zeigen die Dringlichkeit unserer Anliegen.

Der Präsident von Faire Märkte Schweiz, Dr. Stefan Flückiger, im Gespräch mit Susanne Sugimoto, The Philantropist: Schlecht funktionierende Märkte verursachen Kollateralschäden

Versteckte Subventionen in Millionenhöhe: Diese liessen sich jahrzehntelang auf dem Getreidemarkt erschleichen. Auf Anfang Jahr wurde die Regelung als widerrechtlich beurteilt und vom Bund beendet. Nun will die Motion Knecht das frühere Regime wieder etablieren.

Vorgehen von Faire Märkte Schweiz bestätigt: Preisüberwacher Stefan Meierhans einen neuen Anlauf, um Licht ins Dunkel bei den Margen im Detailhandel zu bringen. Damit werden die von Faire Märkte Schweiz (FMS) mit dem kürzlich publizierten Preismonitor gemachten Erkenntnisse bestätigt: Bei allen Bioprodukten werden deutlich höhere Margen abgeschöpft.

Faire Märkte Schweiz wird ab sofort eine Liste führen über erfolgte Preisdrückereien und davon, zuhanden der Transparenz-Schaffung, einen Auszug auf der FMS-Webplattform publizieren.

Künstlich hohe Preisdifferenzen reduzieren die Konkurrenzfähigkeit von Bioprodukten gegenüber Standardsortimenten beträchtlich. Ebenso liegt eine unfaire Wertschöpfungsverteilung vor, indem Bäuerinnen und Bauern kaum an den höheren Preisen beteiligt werden, obwohl sie die eigentlichen Erbringer der Nachhaltigkeitsleistungen sind. Das belegt der heute veröffentlichte Preismonitor von Faire Märkte Schweiz (FMS), den die Fachhochschule Nordwestschweiz entwickelt hat.